Leserzuschrift nach einer angemeldeten, aber nicht angekündigten Demonstration rechter Kreise in Landsberg (samt Folgen)

26.07.2012 in Pressemitteilungen. Kommentare deaktiviert für Leserzuschrift nach einer angemeldeten, aber nicht angekündigten Demonstration rechter Kreise in Landsberg (samt Folgen).

Die ungewöhnlich ausführliche und mit kräftiger Behördenschelte verbundene Berichterstattung über eine Demonstration in Landsberg gegen Finanzhaie, die mit der rechten Szene ursprünglich und bei der Anmeldung nicht zu verbinden war, erzwingt eine inhaltliche Begradigung:

Das Landratsamt Landsberg war durch den Neo-Nazi Wuttke als Mitbürger (nicht als Parteifunktionär) aufgefordert, besagte Demonstration zuzulassen. Das geschah, weil der später von Dritten hergestellte Zusammenhang bei Antragsvorlage nicht erkennbar war. Das derzeit aktuelle und alles andere als parteiideologisch verdächtige Thema ließ niemand den Verdacht schöpfen, der sich schließlich vor Ort ( auch der spontanen, nicht genehmigten Gegendemonstration wegen ) sehr plötzlich offenbarte: Da waren Rechte am Werk, denen die Landsberger seit Jahren ohne Unterschied ihre einmütige Ablehnung (quer durch alle Parteien) bekunden, sobald sie auftreten. Dass die Gemengelage vor Ort eskaliert ist, findet die Landsberger erneut einig im Widerstand gegen rechte und systemferne Aufstachelung. Gelegenheit, das wenigstens im Nachhinein festzustellen, gab es nicht, weil Grüne und Rote, statt sich zur Vorgeschichte zu erkundigen, sofort mit der Legendenbildung “ das waren die – typisch – Schwarzen, die sich nicht eindeutig entsprechender Angriffe gegen den Rechtsstaat erwehren“ begannen, sie trotz besserer Erkenntnis weiter beibehalten.

„So stark kann die Verletzung von Ludwig Hartmann nicht gewesen sein, dass er tatsächlichen Realitätsverlust zu beklagen haben würde“, kommentiert MdL Goppel den Vorgang. „Wer den Landrat und den neuen OB in Landsberg als einäugig oder uninteressiert bezeichnet und mit böswilligsten Unterstellungen aufwartet, obwohl er die Landsberger Politszene seit Jahren zu kennen vorgibt, leidet entweder unter Gedächtnisschwund oder ist selbst verbohrter Ideologe.“ Ersteres sei Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Untersuchung . So lange sie nicht abgeschlossen sei, neige er – Goppel – dazu, die grünen Verleumdungen wie die Absender nicht ernst zu nehmen. „Wachsam gegen rechte Parolen sind wir alle. Als Angstmacher die Aufsicht über das je richtige Maß im Umgang damit schlechtzumachen, bleibt den Grünen überlassen. Zu meinem Rechtsstaatverständnis gehört das nicht!“

Mit der Bitte um Veröffentlichung (zur angemessenen Richtigstellung) übersandt

Dr. Thomas Goppel, MdL

Eresing, den 26. Juli 2012

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