Betreuungsgeld garantiert elterliches Wahlrecht in der Erziehung

16.11.2011 in Presseberichte. Kommentare deaktiviert für Betreuungsgeld garantiert elterliches Wahlrecht in der Erziehung.

München – „Das von der Union, besonders nachdrücklich von der CSU durchgesetzte Betreuungsgeld für Eltern (Mütter oder Väter), die bei ihren Kindern bleiben wollen, um in der Erziehung alle Behutsamkeit walten zu lassen und alle elterliche Zuwendung zu schenken, ist unverzichtbar für eine Gesellschaft, der daran gelegen ist, Kindes- und Elternrecht zuerst mit Gesetzesrang auszustatten.“ Dr. Thomas Goppel, Sprecher der ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU, wehrt sich gegen eine „Umfragediktatur“, die langsam in Deutschland Platz greift. „Gut gemeint ist noch lange nicht gut getan“, ergänzt der Sprecher seine erneute Forderung auf Einführung des Betreuungsgeldes. Natürlich seien Kindertagesstätten unverzichtbar für den Nachwuchs und die Kleinkinder, die sonst keinerlei Betreuung erfahren und vorfinden. Aber dort, wo Eltern sich entschließen, das Kindeswohl an erste Stelle zu setzen, sich selbst zurückzunehmen, um die kindliche Verwurzelung in Familie und Umgebung persönlich zu begleiten und zu garantieren, kann und muss der Staat zurückstehen und seinen Teil dazu beitragen, dass konkreter Elternwille Realität werden kann.

Goppel weiter: „So viel Familienorientierung muss in einer Wohlstandsgesellschaft möglich sein! Nicht, wer die Kindesbetreuung abgeben will, bestimmt das Maß der staatlichen Unterstützung, sondern die, die sich ihrer Pflichtaufgabe der Kinderbetreuung voll widmen wollen.“

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