Urkunde für Förderkreis

20.09.2011 in Fotos, Presseberichte. Kommentare deaktiviert für Urkunde für Förderkreis.

Abgeordneter Goppel lobt die Aktiven im Schacky-Park

Dießen Grund zum Feiern hatte der Förderkreis Schacky-Park in Dießen: Im November bekam der Förderkreis von Umweltminister Dr. Markus Söder eine Auszeichnung für die geleistete Arbeit in Form der Umwelt-Urkunde. Bei einer Feierstunde, die wegen des Regens vom Monopteros in den Festsaal des benachbarten SOS-Kinderdorfes verlegt wurde, hielt Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Goppel die Laudatio. Wie der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann sagte, sei die Verleihung der Umwelt-Urkunde „ein Höhepunkt“.

Den Plan, den Park wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, habe es bereits länger gegeben, berichtete Goppel. Die Idee, dass aus dem Schacky-Park ein Denkmal werden könnte, stieß vor acht Jahren bei vielen auf Skepsis, berichtete Goppel. „Auch bei mir“, sagte er. Aber der Park sei „eine Zugnummer geworden“, meinte er. Um der Initiative Schwung zu geben, habe er 2008 nach einer Möglichkeit, das Projekt auszuzeichnen, gesucht. Diese wurde geschaffen mit der Umwelt-Urkunde als Anerkennung für besondere Verdienste um Umwelt und Natur.

Vom bisher Erreichten zeigte sich Goppel beeindruckt. Ein Anziehungspunkt und etwas Einmaliges sei geschaffen worden. Im Förderverein treffe man sich zum Arbeiten und nicht zum Debattieren, meinte Goppel, und würdigte auch die Integration der nach Dießen zugezogenen Bürger.

Bürgermeister Herbert Kirsch, der auch Beisitzer im Verein ist, bestätigte, dass an den Erfolg der damaligen Bürgerinitiative vor neun oder zehn Jahren nicht geglaubt worden sei. Bei der ersten Besichtigung, vor allem des maroden Teehauses, habe auch er gezweifelt. „Ein kleines Wunder“ sei es aber, wie das Teehaus heute dastehe. Der Monopteros sei inzwischen zu einem Wahrzeichen von Dießen geworden, so Kirsch. „Man sieht, was man in der Gemeinschaft schafft“, freute sich der Bürgermeister.

Auch die Generalökonomin der Barmherzigen Schwestern, Schwester Carissima Fendt, zeigte sich beeindruckt. Man habe eine ganz große Skepsis gehabt, sagte die Vertreterin der Kongregation, der das Gelände gehört. Der Park habe mehrere Pächter gefunden, die Nutzen für die Menschen hier stiften. (rg)

Quelle: Landsberger Tagblatt Nr. 217 vom 20.09.2011, Seite 33

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